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© Hanna Mayer

Erasmus+ Projekt PerCen NursEdu bei der 2nd GCPCC in Göteborg

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts PerCen NursEdu, einer Kooperationspartnerschaft im Hochschulbereich (KA220-HED), nahm die Karl Landsteiner Privatuniversität an der 2nd Global Conference on Person-Centred Care (GCPCC) teil, die vom 4. bis 7. Mai in Göteborg stattfand.
2 min read · 05. August 2026

Univ. Prof. Mag. Dr. Hanna Mayer und Thomas Falkenstein, BA, MSc präsentierten aktuelle Projektergebnisse. Ein gemeinsam vom internationalen Projektkonsortium erarbeitetes Poster, an dessen Entwicklung sie maßgeblich beteiligt waren, wurde von Dr. Christoph von Dach von der Berner Fachhochschule vorgestellt.

Im Zentrum stand die Entwicklung und Weiterentwicklung personzentrierter Kompetenzen in der Pflegeausbildung im deutschsprachigen Raum. Der Vortrag “Towards a Competency Model for Person-Centredness in Undergraduate Nursing Education: Lived Experiences of Students and Educators” beleuchtete die Entwicklung eines Kompetenzmodells auf Basis von Erfahrungsberichten von Studierenden, Reflexionen von Lehrenden sowie länderübergreifenden Fokusgruppen. Die Datengrundlage umfasst über 100 dokumentierte Erfahrungen von Studierenden, ergänzende Reflexionen von Lehrenden sowie Workshops mit beiden Gruppen. Ziel war es, ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie personzentrierte Kompetenzen entstehen, gelehrt und erlernt werden können, um darauf aufbauend ein gemeinsam entwickeltes Kompetenzmodell zu erstellen. 

Das Poster “Exploring Person-Centred Competencies in Undergraduate Nursing Students through the Lens of Person-Centred Moments: A Reflective Account” fokussierte die methodische Nutzung sogenannter „Person-Centred Moments“. Diese ermöglichen es, anhand narrativer Praxiserfahrungen sichtbar zu machen, wie sich personzentrierte Kompetenzen in konkreten Pflegesituationen entwickeln und im Handeln zeigen. Die Methode verbindet Erzählungen gelebter Erfahrungen mit reflexiven Elementen sowie Abstraktion mithilfe von „Personas“. Damit wird ein Zugang zu impliziten Kompetenzdimensionen geschaffen, die in klassischen Lehr- und Bewertungsformaten oft schwer erfassbar sind. Kompetenz wird als dynamische, kontextabhängige Handlungsfähigkeit verstanden, die sich erst im konkreten Situationsbezug vollständig zeigt.

Die Beiträge verdeutlichen die zentrale Rolle realer Erfahrungen für das Verständnis und die Förderung personzentrierter Kompetenzen in der Pflegeausbildung.
 

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