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Erasmus+ und ESK Fachtagung am 28. Mai 2026

Im Mittelpunkt der Erasmus+ und des Europäischen Solidaritätskorps (ESK)-Fachtagung 2026 stand die europäische Strategie Union of Skills.

Unsere Keynote Speaker

Porträtbild: Dunkelblonder Mann mit Brille lacht frontal in die Kamera. Er trägt ein hellblaues Hemd und ein schwarzes Sakko, der Hintergrund ist dunkelblau.
© janvoth.com

"Die Zukunft im Blick – Future Skills für den Arbeitsmarkt von morgen"

Martin Noack ist promovierter Diplom-Psychologe mit den Schwerpunkten Organisationspsychologie und Lebenslanges Lernen. Im Programm „Nachhaltige Soziale Marktwirtschaft“ der Bertelsmann Stiftung arbeitet er aktuell als Senior Expert im Projekt „Beschäftigung im Wandel“ an einer Reform des Weiterbildungssystems mit den Schwerpunkten Kompetenzanerkennung, Teilqualifikationen und Future Skills. 

Vor seiner Zeit bei der Bertelsmann Stiftung war Martin Noack mehrere Jahre am Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development (JCLL) der Jacobs University Bremen zuständig für Unternehmenskontakte und evidenz-basierte Beratungs- und Trainingsprojekte. Nach seiner Promotion zu Altersklima in Unternehmen hatte er eine Position als Post-Doc am DFG-geförderten Excellenz-Cluster Bremen International School of Social Sciences (BIGSSS) inne.

Projektbeschreibungen Breakout Sessions

Gruppenfoto Katholisches Bildungswerk Kärnten
© Katholisches Bildungswerk Kärnten

Bildung, die bewegt – unsere Erasmus+-Mobilitäten

Interkulturelle Kompetenz, Lernkompetenz, Selbstvertrauen und das Bewusstsein als europäische Bürger:innen stärken: Als akkreditierte Erasmus+-Organisation ist es uns ein Anliegen, dass Bildung alle Menschen erreicht – unabhängig von Lebenssituation, Alter oder Herkunft. Im Mittelpunkt steht unsere jährliche Lernmobilität mit Frauen mit Migrationserfahrung. Sie besuchen europäische Partnerorganisationen, nehmen an Workshops teil und erleben – oft zum ersten Mal – eine selbstständige Reise ins Ausland. 

Gleichzeitig begleiten wir Senior:innen-Bildner:innen auf ihrem europäischen Lernweg und bringen Erasmus+ auch in Justizanstalten. Wir machen Europa erlebbar – da, wo Bildung wirklich ankommt: mitten im Leben, mitten in der Gesellschaft.

Gruppe an Menschen halten Erasmus+ Banner
© ARGE Bildungshäuser Österreich

„Future Skills im Bildungshaus der Zukunft - Eine kurze Reise über zwei Erasmus+ Projekte

Gefühlt jede Woche könnte man eine Veranstaltung zum Thema „KI in der Erwachsenenbildung“ besuchen. Aber brauchen Bildungshäuser tatsächlich Menschen mit „High-Flyer-Skills“? Oder einfach Menschen, die ihre Arbeit ordentlich erledigen, weil sie eine gesunde Arbeitseinstellung haben? Unter diesem Spannungsbogen haben wir uns auf die Suche gemacht nach den Zukunftskompetenzen, die Bildungshaus-Mitarbeiter:innen benötigen. Was wir wohl gefunden haben?“

Personen auf einem Hügel
© Mariona Vilaró

Service Civil International (SCI) organisiert jährlich internationale Freiwilligenprojekte mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit. Das Green Belt Camp bringt junge Menschen aus ganz Europa zusammen, die sich entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs für den Schutz von Natur- und Kulturlandschaften engagieren. In Kooperation mit dem Naturschutzbund Niederösterreich arbeiten die Freiwilligen konkret an Naturschutzmaßnahmen, etwa bei der Pflege artenreicher Trockenrasen, und leisten so einen direkten Beitrag zur Biodiversität – in einzelnen Fällen konnten dadurch sogar gefährdete Arten geschützt werden. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Zusammenarbeit zwischen internationalen Teilnehmenden, lokalen Gemeinden und Organisationen. 

Workshops, gemeinsames Lernen und interkultureller Austausch sind fixer Bestandteil des Programms und verbinden praktische Arbeit mit neuen Erfahrungen.

Vier junge Menschen lachen in die Ferne
© Karo Pernegger

politiktrafik - NEUER, MODERNER & JUNGER JOURNALISMUS

PolitikTrafik ist ein Verein aus ehrenamtlichen Studierenden, die zwei Leidenschaften teilen: Journalismus und Politik. Seit Herbst 2023 produziert das Team wöchentlich Erklärvideos zu aktuellen Themen, Infoposts und Interviews mit Politiker:innen – von Lena Schilling bis Harald Vilimsky. Über Social Media wird so faktenbasierter Journalismus für junge Menschen zugänglich gemacht und Orientierung in der heutigen Medienlandschaft geboten. Ziel ist es, eine gut informierte und engagierte junge Generation zu fördern, die aktiv die Zukunft mitgestaltet.

Porträtfoto einer Frau mit kurzen blonden Haaren und Brille
© KL/Zsolt Marton

Entwicklung eines Kompetenzmodells zur Verankerung von Personzentrierung als Schlüsselkompetenz in der hochschulischen Pflegeausbildung im deutschsprachigen Raum (PERCEN NURSEDU)

Die Ausbildung von Pflegepersonen wird als zentraler Ansatzpunkt für die Entwicklung einer personzentrierten Pflegepraxis gesehen. Durch die Entwicklung personzentrierter Kompetenzen von Pflege-Studierenden kann eine effektive und nachhaltig personzentrierte Pflegepraxis entwickelt werden, die mit positiven Endpunkten assoziiert ist, z. B. eine höhere Lebensqualität von Betroffenen, größere Zufriedenheit mit der Pflege, verbesserte Qualitäts- und Sicherheitsstandards sowie ein gesteigertes Wohlbefinden und eine erhöhte Arbeitszufriedenheit von Gesundheitsfachpersonen.

Mit dem Projekt soll ein Beitrag zur Verankerung der Personzentrierung in der tertiären Ausbildung von Pflegepersonen geleistet werden. Durch einen theoriegeleiteten, partizipativen und co -kreativen Prozess wird eine breitet Datengrundlage geschaffen, die zu einem vertieften Verständnis über personzentrierte Kompetenzen und notwendige Rahmenbedingungen beitragen soll. Im Rahmen des Projekts wird ein länderübergreifend konsentiertes Kompetenzmodell für den deutschsprachigen Raum entwickelt. Eine didaktische Materialmappe sowie Strategien zur Entwicklung einer personzentrierten Lehr-und Lernkultur sowie ein Evaluationskonzept werden entwickelt, um das Kompetenzmodell in der Ausbildungspraxis lebbar und evaluierbar zu machen. 

Gruppe an Menschen lacht in die Kamera
© BJV

„Remembrance Beyond Memory“

Im Zentrum des Projekts „Remembrance Beyond Memory“ stand es, die Bedeutung von Gedenkarbeit in der Jugendarbeit aufzuzeigen und zu kontextualisieren. Jugendarbeiter*innen aus Österreich und Israel trafen bei gegenseitigen Austauschbesuchen aufeinander und erhielten durch den Besuch verschiedener Initiativen und Projekte, Einblicke in die aktive Gedenkarbeit und Erinnerungskultur beider Länder. 

Ziel war es, den teilnehmenden Jugendarbeiter*innen Wissen und Methoden im Bereich Gedenkarbeit zu vermitteln, die sie in ihre Arbeit mit Jugendlichen einbeziehen können. Dabei war die Auseinandersetzung mit dem Thema Erinnerungskultur und eine Reflexion der gemeinsamen Geschichte, aktueller Herausforderungen sowie der Bedeutung von Werten wie Demokratie, Antisemitismus und interkulturellem Dialog zentral. Daneben wurde zivilgesellschaftliches Engagement von jungen Menschen und die Rolle von Jugendarbeit für Erinnerungskultur und inklusive Gemeinschaften behandelt.

zwei Portraits zusammengeschnitten
© Suedwind_AlexanderChitsazan (links) und CRM.Stapf

My Elections – My EU!

Das ERASMUS+ Projekt My Elections – My EU! gab Jugendlichen im Alter von 15-23 Jahren die Möglichkeit ihre politischen Forderungen kreativ auszudrücken. Im Hinblick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni 2024 setzten sich die Teilnehmenden kritisch und kreativ mit den Kernthemen Klimakrise und Migration an den thematischen Hotspots dem ausgetrockneten Zicksee und der Insel Lampedusa auseinander und entwickelten ihre Forderungen und eine Performance für das Europaparlament. In der besonderen Kooperation von NGOs und Künstler:innen vertieften sich die Teilnehmer:innen in kreative Methoden wie Tanz, Theater, Zirkus und Performance und erlernten journalistische Skills. Das digitale Toolkit stellt die künstlerischen und aktivistischen Methoden für Workshops zu Demokratie, Migration, Klimakrise, Europawahlen und aktive Beteiligung für Jugendarbeiter:innen und Lehrer:innen zur Verfügung.

Gruppe junger Menschen vor Rollups
© Bernd Fiechtl

yOURope

Das BG/BRG Judenburg führt im Rahmen des Jean-Monnet-Programms „Die EU macht Schule“ das Wahlpflichtfach „yOURope“ durch. Dieses vermittelt Oberstufenschüler*innen fundiertes Wissen über die Europäische Union und behandelt Themen wie Demokratie, Menschenrechte, Klima und Digitalisierung praxisnah und jugendgerecht. In zehn Modulen ermöglicht „yOURope“ eine vertiefte Auseinandersetzung mit Europa, der EU sowie aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen. Durch Diskussionen, Projekte, Planspiele, innovative Lehrmethoden und den Besuch von EU-Institutionen werden politische Bildung, europäische Werte und aktive Beteiligung nachhaltig gefördert.

SPIN Youth

Trotz der vielen positiven Auswirkungen des Sports herrscht im organisierten Sport keine Chancengleichheit; bestimmte Gruppen sind nach wie vor unterrepräsentiert und werden auf verschiedenen Ebenen des Sports ausgegrenzt. Das ERASMUS+ Sportprojekt "Empower Diverse Youth - Build-up Youth Participation and Inclusion in Sport Organizations" (SPIN Youth) zielt darauf ab, die Sportbeteiligung junger Menschen mit diversem Hintergrund - insbesondere junge Geflüchtete und Migrant*innen - zu erhöhen und ein integratives, nicht diskriminierendes Sportumfeld zu schaffen, das Vielfalt und Gleichberechtigung aktiv fördert. In den acht Partnerländer wurden (AUT, BIH, IRE, FIN, GER, ITA, NED, POR) wurden "Youth Coordinators" ausgebildet, die dann auf der Basis von Aktionsforschungen Aktionspläne entwickelten und Pilotaktionen zur Förderung von sozialer Inklusion und Vielfalt durchführten. 

Zusammenschnitt zweier Fotos von jungen Personen
© Manuela Kefer

Auslandspraktikum – Joberfahrung, Sprache und Kultur

Mit den durch Erasmus+ Berufsbildung geförderten Auslandspraktika erhielten die Schülerinnen und Schüler der HAK Bad Ischl die Möglichkeit, europäische Lern- und Entwicklungschancen zu nutzen. Die Auslandspraktika boten den teilnehmenden Jugendlichen die Möglichkeit, kulturelle Vielfalt zu erleben, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und wertvolle erste Berufserfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig entwickelten und verbesserten sie zentrale Kompetenzen der Union of Skills, darunter interkulturelle Kompetenz, soziale und kommunikative Fähigkeiten sowie Arbeitsmarkt- und Mobilitätskompetenzen. Auch grüne und nachhaltige Kompetenzen sowie kritisches Denken spielten eine Rolle, da die Jugendlichen neue Arbeitsweisen und Zukunftsthemen kennenlernten. 

Gruppe Menschen steht vor Rollup und schaut in die Kamera
© FH OÖ, Christian Stadlmann

LUCA – Leveling Up Commercial Agents’ Competencies

Das Erasmus+‑Projekt LUCA – Leveling Up Commercial Agents’ Competencies adressierte den europaweiten Bedarf an digitaler Qualifizierung von Handelsagent:innen – einer Berufsgruppe mit hoher wirtschaftlicher Relevanz, die in Europa mehr als 500.000 Handelsagenturen betreibt. In einem transnationalen Konsortium wurde ein praxisorientiertes, vollständig digitales Weiterbildungsprogramm entwickelt, das gezielt auf Inside Sales, digitale Vertriebskompetenzen und den Einsatz neuer Technologien (inkl. KI‑Tools) ausgerichtet ist. Die modular aufgebauten Lerninhalte wurden europaweit pilotiert, evaluiert und stehen nun offen lizenziert zur Verfügung. Die erzielten Ergebnisse unterstützen die digitale berufliche Transformation im internationalen Vertriebsumfeld.

Weiterführende Links

  • Nachbericht “Erasmus+ und ESK-Fachtagung 2026”
  • APA Fotogalerie
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