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1 Jahr Union of Skills: Menschen feiern
© Europass Österreich

Union of Skills: Ein Jahr konkrete Maßnahmen für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Am 5. März 2026 jährte sich zum ersten Mal die Gründung der Union of Skills, einer Leitinitiative zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas.
5 min lesen · 11. März 2026

Angesichts des wirtschaftlichen Wandels in Europa durch die grüne und digitale Transformation sind Kompetenzen ein entscheidender Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Resilienz. 

Im vergangenen Jahr hat die Union of Skills konkrete Maßnahmen ergriffen, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sowie Unternehmen zu unterstützen.

Was die Union of Skills bisher erreicht hat

  • Die Kommission hat die ehemalige Kommissarin Ylva Johansson zur Vorsitzenden des Europäischen Hochrangigen Ausschusses für Qualifikationen ernannt. Der Ausschuss wird Unternehmen, Bildungs- und Ausbildungsanbieter sowie Sozialpartner zusammenbringen, um Ratschläge zur Bewältigung des Fachkräftemangels in Europa zu geben.
  • Die von der Kommission betriebene Europäische Beobachtungsstelle für Qualifikationen hat ihre Arbeit aufgenommen, um Daten und Prognosen zum Qualifikationsbedarf, auch in strategischen Sektoren, bereitzustellen und zu untersuchen, inwieweit dieser mit den von unseren Bildungs- und Ausbildungssystemen vermittelten Qualifikationen übereinstimmt. Sie liefert Beiträge für die Arbeit des Hochrangigen Ausschusses für Qualifikationen.
  • Mit einem Aktionsplan für Grundkompetenzen, einem Strategieplan für MINT-Bildung und der Initiative Girls Go STEM hat die EU Maßnahmen gegen den Leistungsrückgang in Mathematik und Naturwissenschaften ergriffen.
  • Mit der Einführung der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahme „Choose Europe” Pilot sollen die Arbeitsbedingungen verbessert und Spitzenforscher in Europa gehalten werden. Gleichzeitig vereinfacht die neue Visastrategieder EU die Einreise von Spitzenstudenten und -forschern.
  • Zum ersten Mal überhaupt hat die Kommission eine Empfehlung des Rates zum Humankapital vorgeschlagen. Sie soll die EU-Länder dabei unterstützen, Investitionen in Bildung und Qualifikationen sowie Reformen zur Bewältigung struktureller Herausforderungen, die die Wettbewerbsfähigkeit Europas in strategischen Sektoren beeinträchtigen, zu priorisieren.
  • Das Pilotprojekt „Skills Guarantee konzentriert sich auf Arbeitnehmer aus der Automobilindustrie und ihrer Lieferkette, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Das neue Programm ist für Bewerbungen offen und wird Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Unternehmen unterstützen sowie den Arbeitskräftemangel in strategischen und wachsenden Sektoren bekämpfen.

Künftige Maßnahmen im Rahmen der Union of Skills

Mit Blick auf die Zukunft wird die Kommission die Union of Skills durch neue Initiativen weiter vertiefen.

  • Die Initiative zur Übertragbarkeit von Kompetenzen wird die grenzüberschreitende Anerkennung von Kompetenzen erleichtern, sodass Menschen mit ihren Kompetenzen und Qualifikationen in neue Länder ziehen und neue Chancen wahrnehmen können.
  • Die Modernisierung der Bildungs- und Ausbildungssysteme ist für die Union of Skills von zentraler Bedeutung. Sechs von sieben Mangelberufen in der EU sind im beruflich-technischen Bereich angesiedelt. Um diese Lücke zu schließen, bereitet die Kommission eine neue europäische Strategie für die berufliche Aus- und Weiterbildung(VET) vor, um die berufliche Bildung attraktiver, innovativer und besser auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes abgestimmt zu gestalten.
  • Ein Programm zur Förderung grundlegender Kompetenzen wird den Mitgliedstaaten dabei helfen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die Schwierigkeiten mit Lese-, Schreib- und digitalen Kompetenzen haben.
  • Ein Fahrplan für digitale Bildung bis 2030 wird den gleichberechtigten Zugang zu digitaler Bildung fördern. Eine damit verbundene Initiative wird KI in der allgemeinen und beruflichen Bildung stärken.
  • Die bevorstehende EU-Agenda für Lehrkräfte und Ausbilder wird dazu beitragen, den Lehrermangel zu bekämpfen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
  • Laufende EU-Maßnahmen zur Förderung von Kompetenzen und Bildung
  • Pakt für Kompetenzen
  • Europäische Allianz für Lehrlingsausbildungen

Die Union of Skills baut auf bestehenden EU-Initiativen und Partnerschaften auf. Zusammen unterstreichen diese bestehenden, neuen und bevorstehenden Maßnahmen, dass die Union of Skills ein zentraler Pfeiler der langfristigen Wettbewerbsagenda Europas ist. Sie stellt sicher, dass Menschen und Kompetenzen im Mittelpunkt des wirtschaftlichen und sozialen Wandels der EU bleiben.

Der Pakt für Kompetenzen ist mittlerweile auf 4000 Mitglieder, 20 groß angelegte Kompetenzpartnerschaften, die alle strategischen Sektoren in der EU abdecken, und 22 regionale Kompetenzpartnerschaften angewachsen.

Wie in der Union of Skills angekündigt, wird der Pakt für Kompetenzen gestrafft und gestärkt. Ziel ist es, seine strategischen Ziele mit dem Kompass für Wettbewerbsfähigkeit in Einklang zu bringen und sicherzustellen, dass die Kompetenzentwicklung die übergeordneten Ziele Europas unterstützt – sei es im Bereich grüner Innovation, digitaler Souveränität oder industrieller Führungsrolle.

Eine engere Integration mit der Europäischen Allianz für Lehrlingsausbildungen wird die Lücke zwischen berufsbegleitendem Lernen und Weiterqualifizierung und Umschulung schließen. Außerdem wird sie dazu beitragen, die Unterstützungsleistungen für Unternehmen zu optimieren, die in Lehrlingsausbildungen und/oder die Aus- und Weiterbildung ihrer Belegschaft investieren.

Die Verbindung zwischen der Mitgliedschaft im Pakt und EU-Finanzmitteln wird gestärkt. Das Instrumentarium des Pakts umfasst:

Die Union of Skills bringt auch die Einführung von individuellen Lernkonten in ganz Europa auf die nächste Stufe. Diese virtuellen Geldbörsen mit Ausbildungsansprüchen für Einzelpersonen werden derzeit in der Hälfte aller EU-Mitgliedstaaten getestet oder geplant, um es den Menschen zu erleichtern, ihre Fähigkeiten zu verbessern oder neue zu erlernen.

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