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European Innovative Teaching Award (EITA)

Zwei Kinder arbeiten gemeinsam am PC
© European Union 2025

Auszeichnung für exzellente Unterrichtsleistungen in Europas Schulen, Kindergärten und Organisationen der Erwachsenenbildung 

Die Europäische Kommission vergibt einmal jährlich den EUROPEAN INNOVATIVE TEACHING AWARD (EITA). Ziel des Awards ist es, innovative Praktiken von Lehrer:innen, Kindergartenpersonal sowie Trainer:innen in der Erwachsenenbildung im Rahmen von Erasmus+ Projekten sichtbar zu machen. Erasmus+ ermöglicht Europäer:innen, im Ausland zu lernen, zu studieren, sich weiterzubilden, Berufserfahrung zu sammeln oder Freiwilligenarbeit zu leisten. Mit dem EUROPEAN INNOVATIVE TEACHING AWARD möchte die Europäische Kommission die Bedeutung und Wichtigkeit europäischer Zusammenarbeit im Bildungsbereich hervorheben und die Etablierung des EUROPÄISCHEN BILDUNGSRAUMS forcieren.

Warum EITA?

Die Wertschätzung von Lehrenden in Schule, Kindergarten und Erwachsenenbildung sowie die Anerkennung ihrer Tätigkeit soll mit dem EUROPEAN INNOVATIVE TEACHING AWARD erhöht werden. Dabei steht die Förderung des gegenseitigen Lehrens und Lernens im europäischen Bildungsraum – über die regionalen Grenzen hinaus – im Zentrum. Erasmus+ leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Das Jahresthema für 2026 lautete:

Skills for life

Der Preis wird in vier Kategorien vergeben:

  1. vorschulische Bildung
  2. Volksschule, Mittelschule, Gymnasium
  3. Berufsbildende Schulen
  4. Erwachsenenbildung

2026 gibt es zusätzlich die Kategorie “Europäisches Sprachensiegel”.

Auswahlverfahren in Österreich 2026

Die Nationale Agentur prüfte zunächst alle bis 31.12.2025 abgeschlossenen Erasmus+ Projekte der neuen Programmperiode in den Bereichen Erasmus+ Schulbildung und Erasmus+ Erwachsenenbildung daraufhin, ob sie die geltenden Förderkriterien erfüllen und mit dem Jahresthema „Skills for life“ im Einklang stehen. Anschließend wurden die Vergabekriterien angewendet und besonders überzeugende Projekte in die engere Auswahl aufgenommen. Die ausgewählten Projekte wurden gebeten, zusätzliche Informationen bereitzustellen und ihre Zustimmung zur Teilnahme am Auswahlverfahren für den EITA 2026 zu erklären. 

Auf Grundlage der ergänzend eingereichten Unterlagen erstellte die Nationale Agentur schließlich die Liste jener Erasmus+ Projekte, die in den jeweiligen Kategorien für den EITA 2026 nominiert wurden. Eine nationale Jury bestehend aus Bildungsexpertinnen und -experten wählte die auszuzeichnenden Projekte aus. 

Das sind die Gewinner:innen des EUROPEAN INNOVATIVE TEACHING AWARD 2026

Kinder lachen in die Kamera
© Volksschule Gabelsberger

Volksschule Gabelsberger | „Active Kids – Future starts Today“

Das Projekt „Active Kids – Future starts Today“ der Volksschule Gabelsberger in Graz verbindet Gesundheit, Nachhaltigkeit und Innovation in einem ganzheitlichen Ansatz. Die Förderung des Wohlbefindens, die aktive Teilnahme der Schüler:innen sowie der Erwerb von Schlüsselkompetenzen standen im Zentrum des Erasmus+ Projekts. Durch europäischen Austausch wurden zudem neue Erfahrungsräume geschaffen. Die Jury lobte besonders die starke Wellbeing-Orientierung, die Förderung von Empathie und die nachhaltige Wirkung auf die Schulkultur. Die Volksschule Graz Gabelsberger steht damit beispielhaft für eine Innovationskultur, die Gemeinschaft, Wohlbefinden und nachhaltige Schulentwicklung als zentrale Elemente europäischer Bildungsarbeit versteht.

Gruppenbild einer Gruppe junger Erwachsener
© Camillo Sitte Bautechnikum

Berufsbildende Schule: Camillo Sitte Bautechnikum | „Construction Technology in Transition“

Das Camillo Sitte Bautechnikum überzeugt mit ihrem Erasmus+ Projekt „Construction Technology in Transition“, das digitale Werkzeuge, nachhaltiges Bauen und internationale Teamarbeit in der Sekundarstufe vereint. Die Schüler:innen werden zu aktiven Gestalter:innen technischer und gesellschaftlicher Zukunftsfragen. Unter dem Gesichtspunkt des diesjährigen Schwerpunkts „Skills for Life“ würdigte die Jury insbesondere die innovativen Lehr- und Lernmethoden, welche digitale Kompetenz, Mehrsprachigkeit, MINT-Bildung und interkulturelle Zusammenarbeit miteinander verbinden. Das Camillo Sitte Bautechnikum zeigt eindrucksvoll, wie innovative Berufsbildung technische, digitale und interkulturelle Kompetenzen mit nachhaltigem Denken und internationaler Zusammenarbeit verbinden kann und dadurch junge Menschen auf die Anforderungen einer zunehmend vernetzten und komplexen Arbeits- und Lebenswelt vorbereitet.

Legosteine
© FH JOANNEUM

Erwachsenenbildung: FH JOANNEUM | „FINPOWER – Empowering women in Sustainable Finance through Microlearning“

Mit interaktiven Microlearning-Modulen zu Budget, Sparen, Investieren und digitaler Sicherheit stärkt das Projekt „FINPOWER – Empowering women in Sustainable Finance through Microlearning“ gezielt Frauen aus ländlichen Regionen. Die Online-Akademie der FH JOANNEUM ist in sieben Sprachen verfügbar und wurde gemeinsam mit der Zielgruppe entwickelt. Die Jury hebt die beispielhafte Co-Creation, die nachhaltige Wirkung und die breite Transferierbarkeit hervor: Über 360 Frauen und 120 Trainer:innen wurden durch das Erasmus+ Projekt direkt erreicht, elf Organisationen nutzen die Ergebnisse europaweit weiter.

Europäisches Sprachensiegel: Bernoulligymnasium | Futuro sostenible: Inspirando a jóvenes a cambiar

Das Bernoulligymnasium verbindet im Erasmus+Projekt „FuSoPa“ Sprachenlernen mit Bildung für nachhaltige Entwicklung. Schüler:innen aus Österreich, Spanien, Frankreich und Island arbeiteten in internationalen Teams an den Sustainable Development Goals und nutzten Spanisch als gemeinsame Projektsprache. Durch reale Kommunikationssituationen, digitale Zusammenarbeit und Aufenthalte in Gastfamilien wurde Sprache als lebendiges Instrument für Austausch, Problemlösung und interkulturelles Lernen erfahrbar. Das Projekt stärkte neben den Fremdsprachenkenntnissen auch kritisches Denken, Teamfähigkeit und das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im europäischen Kontext.

Preisverleihung

Die feierliche Award-Ceremony findet am 8. Oktober 2026 in Wien statt.

Ansprechpersonen in der nationalen Agentur des OeAD

Gabriele Bauer

01-53408 DW 629

Isabel Reiter

01-53408 DW 613

Jahresthema 2026

Tag des Feierns 2025

Der Alternativtext wird in Kürze eingefügt
© OeAD

Rückblick der ausgezeichneten österreichischen Projekte

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