Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Microcredentials dazu beitragen können, Kompetenzen schneller, flexibler und arbeitsmarktnäher sichtbar zu machen und welche Rolle digitale Nachweise wie die European Digital Credentials for Learning (EDC) dabei spielen.
Expertinnen und Experten aus Österreich, Estland und Kroatien gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Praxisbeispiele aus der europäischen Berufsbildung. Sie zeigten auf, wo Europa bei der Umsetzung von Microcredentials steht, welche Erfahrungen bereits gesammelt wurden und welche Chancen sich daraus für Lernende, Bildungseinrichtungen und Unternehmen ergeben.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Möglichkeiten von EDC und dem Europass Smart CV. Diese digitalen Instrumente können Kompetenzen nachvollziehbar, vergleichbar und grenzüberschreitend sichtbar machen und damit die Anerkennung erworbener Fähigkeiten erleichtern.
In einer abschließenden Panelrunde diskutierten die Teilnehmenden, welchen Beitrag Microcredentials zur Bewältigung des Fachkräftemangels und des bestehenden Skills Gap leisten können. Deutlich wurde: Flexible, verlässliche und digital dokumentierte Lernnachweise sind ein wichtiger Baustein, um berufliche Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln und am Arbeitsmarkt besser nutzbar zu machen.
Für den weiteren Weg braucht es motivierte Beteiligte auf allen Ebenen - von der Interessensvertretung, den Unternehmen bis zum Individuum.
Gemeinsam weitermachen und Klarheit schaffen ist hier das Motto!
Wir bedanken uns bei allen Expertinnen, Experten und Teilnehmenden für den wertvollen fachlichen Austausch, die vielfältigen Perspektiven und die engagierten Diskussionsbeiträge.
Sämtliche Präsentationen, sowie der Link zur APA-Galerie sind auf der Europass-Webseite zu finden.