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Erasmus+ Botschafter:innen Schulbildung

Portraitfoto von Wilfried Swoboda
© WilfriedSwoboda Portraitfoto von Wilfried Swoboda

Wilfried Swoboda arbeitet seit über 25 Jahren als Lehrer an der Schnittstelle von Sonderpädagogik, künstlerischer Medienpädagogik und informatischer Bildung. Er hat Erasmus+ Projekte in seiner Schulpraxis fest verankert: „Erasmus+ heißt für mich Möglichkeitsräume zu öffnen, in denen besondere Kinder und Jugendliche zu Gestalter/innen einer gemeinsamen Zukunft werden.” Swoboda ermöglicht Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Teilnahme an internationalen Mobilitätsprojekten und ist Teil des Erasmus+ Koordinationsteams am Schulzentrum Holzhausergasse, wo er die Umsetzung der Erasmus+ Schulakkreditierung und der internationalen Schüler/innen-Mobilitäten mitgestaltet. Im Erasmus+ Teacher Academy Projekt ACIIS bringt er seine Expertise in inklusiver und künstlerischer Pädagogik ein und verantwortet die Bereiche Reporting und Monitoring. Viele Jahre war er auch als Erasmus+ Promoter aktiv und hat österreichweit Kolleginnen und Kollegen für die Teilnahme am Programm begeistert, beraten und begleitet. Er leitete multilaterale Projekte wie criticART (2013-2015), das kreative Problemlösungskompetenz im schulischen Kontext fördert. Im Projekt „Soundword - Graphic Story Telling“ (2017-2020) wurden künstlerische Ausdrucksformen für soziale Inklusion und Interaktion genutzt. So konnten Kinder mit besonderen Bedürfnissen aktiv in die europäische Projektarbeit eingebunden werden. Er bringt kreative Methoden wie Graphic Storytellling oder museumspädagogische Ansätze in europäische Konsortien ein. So entstanden nachhaltige Netzwerke, die Inklusion, Kreativität und Schulentwicklung in vielen Ländern voranbringen. Als Botschafter möchte er Schulen Mut machen, Erasmus+ aktiv für inklusive Bildungsprojekte zu nutzen und zu zeigen, dass kreative Ansätze wie Kunst, Medien und Sport starke Werkzeuge für Inklusion sind: „Lernen bedeutet Atmosphäre zu schaffen: Dort wo Vielfalt als Ressource erlebt wird, wird Bildung zu einer Erfahrung von Gestaltungsfreiheit in Verbundenheit." 

Portraitfoto von Botschafter Heiko Kromp
© OeAD/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Heiko Kromp unterrichtet an der Polytechnischen Schule in Schwaz und ist bereits seit 2004 mit Erasmus+ aktiv. Er hat Erasmus+ Projekte koordiniert und an Erasmus+ Aktivitäten teilgenommen. Dabei hat er zahlreiche Kontakte geknüpft und wertvolle fachliche Erfahrungen gesammelt: „Ich habe viele pädagogische Impacts mitgenommen, welche ich in unsere Schulkultur und unserem Unterrichtsalltag implementieren konnte.“ Mit seiner langjährigen Erfahrung und Expertise in den EU-Förderprogrammen steht er interessierten Kolleginnen und Kollegen zur Seite und unterstützt sie vom Kennenlernen des „Erasmus+ Gedankens“ bis hin zur konkreten Projektideen oder auch bei Problemen während eines Projektes. Er ist überzeugt: „Mit Erasmus+ werden zukunftsweisende Projekte realisiert. Es würde mich sehr freuen, wenn mehr Schulen sich um Erasmus+ Projekte bewerben und möglichst viele Schulen die Erfahrungen sammeln können, welche ich gesammelt habe.“

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© OeAD

Seit 2009 ist Bernhard Fiechtl am Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Judenburg tätig und hat dort eine Vielzahl an Projekten realisiert – beginnend mit Comenius und eTwinning und seit 2014 auch Erasmus+ , wobei er alle Abläufe erfolgreich professionalisiert und digitalisiert hat. Bernhard Fiechtl hat nicht nur unzähligen Schülerinnen und Schülern einen Auslandsaufenthalt ermöglicht, sondern auch selbst im Rahmen von eTwinning an Fortbildungen in Brüssel und Frankreich teilgenommen. Aufgrund der zahlreichen europäischen Tätigkeiten im Zuge des Erasmus+ Programms wurde das Gymnasium Judenburg 2022 zur Botschafterschule des Europäischen Parlaments ernannt und das Erasmus+ Team der Schule für den Österreichischen Europastaatspreis nominiert. Zusätzlich zu all diesen schulischen Erfolgen hat Bernhard Fiechtl auch schulexterne Kooperationen und Netzwerke aufgebaut sowie Aktivitäten an Hochschulen gesetzt. Neben der Entstehung von langjährigen, freundschaftlichen Beziehungen zu anderen Teilnehmenden von Erasmus+ freut es Bernhard Fiechtl vor allem, aktiv an der Gestaltung von Europa teilzunehmen.

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© OeAD-GmbH/Gradhammer

Sigrid Murschenhofer ist Lehrerin für Spanisch und Französisch an der BHAK & BHAS im burgenländischen Oberpullendorf. Bereits im Jahr 2012 begann sie ihre Erasmus+ Aktivitäten im Rahmen einer Lehrer/innen-Fortbildung in Frankreich. Seither engagiert sie sich für das europäische Programm und organisierte zahlreiche Schulpartnerschaften und ermöglichte so vielen Schülerinnen und Schülern Mobilitätsaufenthalte im Ausland.

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© OeAD

Caroline Jäckl arbeitet beim Europa Büro der Bildungsdirektion Wien. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie die E+ Empowerment-Strategie „enterEurope“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, bis 2027 mehr als 200 Wiener Erasmus+ Newcomer-Schulen zu erreichen. Als Erasmus+ Botschafterin ist sie überzeugt: Der Kontakt zu Bildungsinstitutionen, Lehrer/innen und Schüler/innen anderer Länder ist als „Blick über den Tellerrand“ unglaublich bereichernd.

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