Erasmus+ Botschafter:innen Hochschulbildung
Das sind die Erasmus+ Botschafter:innen der Programmgeneration 2021 bis 2027 im Bereich Hochschulbildung:
Tanya Singh hat den Erasmus Mundus Copernicus Master in Digital Earth absolviert. Die dabei gewonnenen Erfahrungen haben sie sowohl beruflich als auch persönlich sehr geprägt und sie motiviert, sich aktiv in der Erasmus+ Gemeinschaft zu engagieren. Seit ihrem Abschluss informiert und unterstützt sie Studierende aus Südostasien im Bewerbungs- und Relocationprozess – von Information zu Studienprogrammen und Bewerbung bis hin zu Hilfe und Unterstützung bei Visaangelegenheiten, Wohnungssuche und Eingewöhnung in Österreich. Aktuell arbeitet sie daran, in Österreich eine Erasmus-Alumni-Community aufzubauen, um Austausch, Vernetzung und gemeinsame Projekte zu fördern. Sie möchte als Brücke zwischen Organisatoren, Alumni und Studieninteressierten wirken: „Erasmus Mundus war eine lebensverändernde Erfahrung, die sowohl meinen akademischen als auch meinen beruflichen Werdegang geprägt hat. Nun, da ich zur Erasmus+ Botschafterin ernannt wurde, habe ich die Möglichkeit, dieses wunderbare Programm vielen weiteren talentierten Menschen näherzubringen, die einen bedeutenden Beitrag zu globalen Projekten leisten können.“
Stefan Litzenberger leitet an der FH Technikum Wien den Bachelorstudiengang “Sports, Engineering and Ergonomics” sowie den Masterstudiengang “Sports Technology” und ist hier, trotz herausfordernder Ausgangslage, international aktiv. Er hat in den letzten Jahren u.a. an einem Erasmus+ Capacity Building Projekt mitgewirkt, Erasmus+ Blended Intensive Programme entwickelt und unterschiedliche Partner im Zuge von Erasmus+ Staff Mobility besucht, um Studierenden und Mitarbeitenden einen Auslandsaufenthalt sowie den Austausch unter Fachkolleginnen und -kollegen zu ermöglichen. Die Studierenden profitieren von den vielseitigen Möglichkeiten, die ihnen im Zuge des Studiums zur Verfügung gestellt werden, als auch von Praktika, die durch Kooperationen mit Partnerfirmen und -hochschulen entstanden sind. Als Mitglied im Kernteam der International Week der FH Technikum Wien wirkt Stefan Litzenberger darüber hinaus in der Organisation und Entwicklung des jährlichen Events mit und übernimmt Chairs der Sessions etc.
„Im Rahmen der Erasmus-Aktivitäten der vergangenen Jahre war es mir möglich, die unterschiedlichen Herangehensweisen an Lehre, Umgang mit Schwierigkeiten und Problemlösungsstrategien kennen und verstehen zu lernen. Was mir in Erinnerung bleibt, ist die Begeisterung der Studierenden, die mit Gleichgesinnten aus verschiedenen Ländern an Problemlösungen tüfteln, ihre Stärken einbringen und so voneinander lernen. Bei allen Unterschieden sind es aber auch die Gemeinsamkeiten, das Miteinander, das gegenseitige Verständnis, gemeinsame Arbeit, viel Spaß - auch außerhalb des Arbeitsprozesses - die ein Zusammengehörigkeitsgefühl und das Gefühl einer europäischen Identität im Kleinen schaffen“, ist Stefan Litzenberger vom Erfolg des Programms und seiner Projekte überzeugt.
Wolfgang Horvath ist im zentralen Facility Management der FH JOANNEUM als Techniker tätig. Er war der erste Absolvent des „Intercultural Skills Certificate 4 Staff“. Dieses Zertifikat wurde speziell für allgemeines Hochschulpersonal, das nicht in der Lehre tätig ist, entwickelt, um eine interkulturelle Weiterbildungsmaßnahme anzubieten und internationalen Austausch zu ermöglichen. Durch die Teilnahme am Erasmus+ Programm hat Wolfgang Horvath nicht nur Spanisch gelernt, sondern viele Kompetenzen erworben, die er nun in seine alltägliche Arbeit einfließen lassen kann. Insbesondere seine Weltanschauung, seine Kommunikationsfähigkeit und seine Problemlösungskompetenz wurden erweitert. Er hat neue Lösungswege kennengelernt und sich angeeignet. Zusätzlich zu neuen fachlichen Kenntnissen, sind es vor allem die persönlichen Erfahrungen mit anderen Ländern und Kulturkreisen, die Wolfgang Horvath bereichern. Diese positiven Erfahrungen gibt er an Kolleginnen und Kollegen weiter und ermutigt alle, ebenso mit Erasmus+ an Weiterbildungen teilzunehmen.
Josef Strobl ist an der Universität Salzburg im Fachbereich Geoinformatik tätig und seit Jahrzehnten als Koordinator verschiedenster Erasmus+ Projekte erfolgreich. Im Mittelpunkt steht für ihn die große Anzahl persönlicher Biographien, die durch hunderte Stipendien geprägt wurden. Zugleich ist dieses weltweite Netzwerk von Erasmus+ Alumnis eine große Bereicherung für seine Hochschule.
Elena Kirchberger ist Studentin für Romanistik und Referentin für Menschen mit Behinderung an der ÖH Graz. „Geht ned?! Gibt’s ned“ lautet ihr Lebensmotto. Sie hat an der Universität Bologna ein Erasmus+ Semester absolviert und möchte nun anderen Studierenden mit Behinderung Mut machen, es ihr gleichzutun. Dafür setzt sie sich auch als Erasmus+ Botschafterin aktiv ein.