Erasmus+ Botschafter:innen Erwachsenenbildung
Erasmus+ Botschafter:innen Erwachsenenbildung
Das sind die Erasmus+ Botschafter:innen der Programmgeneration 2021 bis 2027 im Bereich Erwachsenenbildung:
Birgit Wurzer
Birgit Wurzer ist Leiterin des Katholischen Bildungswerks Kärnten (KBW) und setzt unter anderem Mobilitäten für benachteiligte Lernende um, z.B. Mobilitätsaktivitäten für Mütter mit Migrationserfahrung. Im Rahmen dieser Lernreisen erhalten die Frauen die Möglichkeit, den europäischen Gedanken und Demokratie aktiv zu erleben und neue Perspektiven zu gewinnen. Dieses Mobilitätsprojekt wurde u.a. von SALTO als Erasmus+ Success Story nominiert und erhielt 2025 auch den European Innovative Teaching Award. Zusätzlich koordinierte Birgit Wurzer das Erasmus+ Small-Scale-Projekt „Transforming Paths“, bei welchem ein innovativer Lehrgang für Insassinnen und Insassen von Justizanstalten entwickelt wurde. Als leidenschaftliche Europäerin empfindet Wurzer das Kennenlernen von Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, die Vernetzung mit ihnen und das gemeinsame Arbeiten als große persönliche Bereicherung: „Erasmus+ steht für mich für inspirierende Begegnungen, Vernetzung mit Gleichgesinnten und das Leben europäischer Werte. Das Programm stärkt persönliche Kompetenzen und ermöglicht ein Länder- und Kulturen-übergreifendes Lernen – von- und miteinander.“ Ihre Erfahrung und Fachkompetenz trägt sie auch über ihre Institution hinaus: Sie ist für Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Erwachsenenbildung in Kärnten und aus anderen Bundesländern Ansprechstelle für Fragen und Möglichkeiten rund um Erasmus+.
Rosemarie Pichler ist seit 2019 im Programm Erasmus+ aktiv. Als Bildungs- und Berufsberaterin bei der MAG Menschen und Arbeit GmbH tätig, setzt sie Mobilitätsprojekte in Erasmus+ um und hat ein Konsortium mit sieben Mitgliedsorganisationen ins Leben gerufen. Von diesem grenzüberschreitenden Austausch profitieren sowohl die beteiligten Einrichtungen, die involvierten Kolleginnen und Kollegen als auch Pichler selbst maßgeblich: „Ich bin eine begeisterte Europäerin und glaube an dieses Erfolgsmodell! Wir können so viel voneinander lernen, unsere Sorgen teilen, uns gegenseitig unterstützen, gemeinsam an einer Sache arbeiten und gemeinsam weiterkommen, … Die Themen der Kolleginnen und Kollegen sind ähnlich, die Herausforderungen verbinden! Oft sind es die kleinen Dinge, die man sich abschauen kann, die aber große Wirkung zeigen. Dank dieser Mobilitäten lernen wir Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa kennen, finden Freundinnen und Freunde, Weggefährtinnen und Weggefährten können das Modell Europa ganz konkret erleben. Da wird es greifbar und konkret. Das ist der große Mehrwert für mich und das ist eine große Motivation für mein Engagement.“
Seit Beginn seiner beruflichen Tätigkeit im Büchereiverband Österreichs ist es Markus Feigl ein großes Anliegen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an herausragenden Bibliotheken im Ausland durch ein Jobshadowing ihren Horizont erweitern und neue Ansätze im Büchereiwesen kennen lernen können. Der Büchereiverband konnte auf Grund des vorhandenen Budgets eine derartige Fortbildung im Ausland nicht allen Interessierten ermöglichen. Sobald Erasmus+ auch Weiterbildungsaufenthalte für Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Ausland förderte, ergriff Markus Feigl die Chance einen Antrag zu stellen. Dadurch steht nun allen Interessierten offen, an einer Auslandsmobilität teilzunehmen. Aufgrund der vielen positiven Berichte von Teilnehmenden und der großen Relevanz für die beteiligten Büchereien ist die ausführliche Vorstellung des Erasmus+ Programms fester Bestandteil des Unterrichts in der bibliothekarischen Ausbildung von Markus Feigl. Der Büchereiverband Österreichs wurde mit der Erarbeitung des gesamtösterreichischen Bibliotheksentwicklungsplans beauftragt, der sich an internationalen best practice Beispielen orientieren soll. Hier werden die im Erasmus+ Programm gewonnenen Kompetenzen viel Positives beitragen.
Lisa Maria Jindra ist bei Sankt Virgil Salzburg tätig, einer gemeinnützigen Einrichtung der Erwachsenenbildung. Sie ist Koordinatorin für das Erasmus+ Projekt „Psychosoziale Basisbildung“ und arbeitet hierbei in einem Team aus 16 verschiedenen Nationen. Nach dem Motto „Voneinander lernen, Miteinander wachsen und Füreinander da sein“ möchte Lisa Maria Jindra als Erasmus+ Botschafterin weiterhin zwischenmenschliche Beziehungen über Grenzen hinaus fördern.
Anita Rappauer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei queraum. kultur- und sozialforschung. Gemeinsam mit europäischen Partnerorganisationen hat sie bereits zahlreiche Erasmus+ Projekte zum Thema „Soziale Teilhabe älterer Menschen“ umgesetzt. Für Anita Rappauer stellt die Arbeit in europäischen Projektteams fachlich und persönlich eine große Bereicherung dar. Sie ist überzeugt, dass die Arbeit in solchen interdisziplinären, multikulturellen und internationalen Teams hilft, über den organisatorischen sowie persönlichen Tellerrand zu blicken.