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© Christine Dullnig-Pichler, FH Kärnten

AliVe möchte Lebenslanges Lernen und Altersinklusivität fördern und dadurch Bildung umfassend denken

Lebenslanges Lernen ist ein zentraler Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und das unabhängig vom Lebensalter. Doch gerade ältere Erwachsene erleben laut EU-Studien häufig Barrieren, wenn sie Zugang zu (hochschulischer) Weiterbildung suchen. Das internationale Projekt AliVe – Age-inclusive Lifelong Learning: Micro-Credentials and Guidelines entwickelt und evaluiert deshalb altersinklusive Bildungsformate, die Menschen ab 55 Jahren dabei unterstützen, sich selbstbestimmt weiterzubilden und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Daraus werden Leitlinien für altersgerechtes Lernen abgeleitet und es entstehen neue Wege, wie Bildungsangebote künftig flexibler, inklusiver und partizipativer gestaltet werden können.
2 min lesen · 28. Jänner 2026

Lebenslanges Lernen ist eine Zukunftsnotwendigkeit und steht in engem Zusammenhang mit Gesundheit, Lebensqualität und Teilhabe. Es zeigt sich, dass ältere Erwachsene aufgrund unterschiedlichster Barrieren immer noch vergleichsweise schwer Zugang zu Bildungsangeboten, insbesondere im Hochschulbereich, finden. Genau hier setzt das europäische Erasmus+ Projekt AliVe – Age-inclusive Lifelong Learning: Micro-Credentials and Guidelines an, das vom Alternsforschungszentrum der FH Kärnten koordiniert wird. Sein Ziel ist es, Barrieren abzubauen und nachhaltige Strukturen zu entwickeln, die altersinklusives Lernen selbstverständlich machen.

Im Mittelpunkt stehen Micro-Credentials, kompakte Kurzlernmodule, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen ab 55 Jahren zugeschnitten werden. Diese kurzen, flexiblen Bildungseinheiten berücksichtigen unterschiedliche Lebenssituationen, Lernbiografien und Interessen, von beruflicher Weiterentwicklung bis zu persönlicher Horizonterweiterung. Das Besondere: Die Inhalte wurden gemeinsam mit der Zielgruppe entwickelt und international in allen Partnerländern des Projekts getestet, um sicherzustellen, dass sie tatsächlich den Bedürfnissen älterer Erwachsener entsprechen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass ältere Lernende vor allem informelle, wertschätzende Lernumgebungen hoch bewerten. Dazu zählen zum Beispiel direkte Begegnungen, Austausch, flexible Formate und sinnstiftende Inhalte. Ein besonders wichtiges Ergebnis des co-creativen Entwicklungsprozesses ist, dass ältere Lernende ihre Erfahrungen und Expertisen in die Bildungsangebote einbringen möchten und dazu der Rahmen und die Möglichkeiten gegeben sein müssen.

Gleichzeitig werden im Projekt AliVe Leitlinien entwickelt, evaluiert und publiziert, die unterschiedliche Zielgruppen dabei unterstützen sollen, Lernangebote künftig systematisch altersinklusiv zu gestalten. Die Leitlinien fokussieren folgende Perspektiven:
- Ältere Lernende
- Institutionen und Organisationen
- Anbieter*innen/Lehrende
- Policies und Strukturen

Lebenslanges Lernen bedeutet, allen Menschen die Chance zu geben, ihre Kompetenzen zu erweitern, unabhängig von Herkunft, Lebensweg oder Alter. Altersinklusives Lernen geht noch einen Schritt weiter: Es schafft Räume, in denen ältere Erwachsene bewusst einbezogen werden, Erfahrungen teilen und neue Perspektiven entwickeln können.


Projektpartner*innen:
- Fachhochschule Kärnten, Österreich
- Karelia University of Applied Sciences, Finnland
- University College Cork, Irland
- Charles University, Tschechische Republik

Projektwebsite: https://www.iara.ac.at/alive/

Text: Christine Dullnig-Pichler, FH Kärnten

Kontakt:
FH-Prof.in Dr.in Christine Dullnig-Pichler, Bakk. MA
c.dullnig-pichler@fh-kaernten.at
 

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