Ziel der Jugendarbeit ist es, Räume zu schaffen, in denen alle jungen Menschen willkommen sind, unabhängig von Herkunft, Identität oder Lebensumständen. Gerade Jugendliche, die Benachteiligungen erfahren, sollen unterstützt werden. Das internationale Training „Queer Youth and Allies: Building Inclusive Youth Work“ setzt hier an und zeigt praxisnah, wie queere Jugendliche unterstützt und inklusivere Räume gestaltet und Barrieren abgebaut werden können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt außerdem auf dem Thema Intersektionalität, demzufolge verschiedene Formen von Diskriminierung sich überschneiden und zusammenwirken können. Die Veranstaltung schafft somit Bewusstsein dafür, dass junge Menschen vielfache und komplexe Diskriminierungserfahrungen erleiden können, die sie von Chancen Gleichaltriger ausschließen. Junge Menschen werden unterstützt, indem das Bewusstsein der teilnehmenden Jugendarbeiter:innen für solch komplexe Erfahrungen geschärft wird und ihre Fertigkeiten erhöht werden.
Zielgruppe
Das Training richtet sich an 30 Jugendarbeiter:innen aus Programm- und Partnerländern, die lernen, wie sie offenere, sicherere und inklusivere Umgebungen für Jugendliche schaffen können.
Hintergrund
Das Format ist Teil einer internationalen Kooperation des OeAD, der nationalen Agentur für die Programme Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps sowie der Partneragenturen in Frankreich, Irland und SALTO Inclusion & Diversity. Die Veranstaltung baut auf ihrem gleichnamigen Vorgänger in Paris aus dem Jahr 2025 auf.
Inhaltlich unterstützen WienXtra und Q:WIR, Wiens erstes queeres Jugendzentrum, das diesjährige Training.
OeAD Inklusionsstrategie und Safeguarding Policy
Diese Aktivität entspricht dem Nationalen Plan für Inklusion & Vielfalt für Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps des OeAD. Ziel ist, den Dialog zwischen nicht-marginalisierten Menschen und Menschen mit geringeren Chancen zu fördern (Vgl. S. 26). Gleichzeitig wird in Übereinstimmung mit der Safeguarding Policy des OeAD sichergestellt, dass alle Teilnehmenden unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, Behinderung, Glauben, sexueller Orientierung oder Herkunft ein sicheres Umfeld frei von Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt erleben (Vgl. S. 2).
„Queer Youth and Allies: Building Inclusive Youth Work“ leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.