Wie werden internationale Erfahrungen leichter zugänglich?
An der USTP - University of Applied Sciences St. Pölten sind Blended Intensive Programmes (BIPs) weit mehr als ein ergänzendes Mobilitätsformat. Die Verbindung aus virtuellen Lernphasen und kurzen Auslandsaufenthalten senkt Zugangshürden und stärkt digitale, interkulturelle sowie demokratiepolitische Kompetenzen. Berufsbegleitend Studierende, Personen mit Betreuungspflichten oder jene in curricular eingeschränkten Studiengängen erhalten durch kurze Mobilitätsfenster echte Chancen auf internationale Erfahrungen. Im Studienjahr 2024/25 entfielen 193 der insgesamt 299 Incoming-Mobilitäten auf Kurzzeitformate. Damit leisten BIPs einen wichtigen Beitrag zur Internationalisation@home: Auch Studierende und Mitarbeitende ohne eigenen Auslandsaufenthalt profitieren von internationalem Austausch und neuen Perspektiven am Campus.
Das mit fünf ECTS curricular verankerte Window of Opportunity im Masterstudiengang Digital Management & Sustainability schafft gezielt Raum für internationale Kurzformate wie BIPs. Künftig soll dieses Modell schrittweise in nahezu alle Studiengänge einfließen. Incoming-Studierende werden zudem durch die Orientation Week, Deutschkurse, die Lehrveranstaltung Österreichische Kultur entdecken, Peers4You, das Erasmus Student Network und eine unabhängige Ombudsstelle begleitet.
Wie verändert Erasmus+ die Hochschule und ihr Umfeld?
Mobilitäten, die jährliche International Week und die European University Alliance E3UDRES2 vertiefen Kooperationen. Daraus entstehen Forschungsprojekte sowie innovative Lehr- und Lernformate. Erfahrungen fließen in Lehre, Forschung und Verwaltung ein. So bleiben neue Impulse nicht bei Einzelnen, sondern stärken die Hochschule als Ganzes.
Auch über den Campus hinaus wird die Wirkung sichtbar. Erfahrungsberichte und Informationen erscheinen auf der USTP-Website, in lokalen Medien, im Future Magazin und im Podcast Campus Talk im Campus & City Radio 94.4. Das stärkt die Wahrnehmung von Erasmus+ in Stadt, Region, Wirtschaft und bei Partnerhochschulen. Die Hochschule teilt zudem ihre Erfahrungen mit BIP-Prozessen auf nationaler und internationaler Ebene und trägt damit zur Weiterentwicklung des Formats bei.
Wie wird nachhaltige Wirkung überprüft?
Strukturierte, digitale Evaluierungen machen Veränderungen nachvollziehbar. Feedback und Erfahrungsberichte von Outgoing-Studierenden, International Mobility Report, International Report und jährliche KA1-Schlussberichte bilden die Grundlage für Handlungsempfehlungen. Die Ergebnisse werden mit Hochschulleitung und im Kollegiumsausschuss diskutiert und fließen in die strategische Weiterentwicklung ein.
Digitalisierte BIP-Prozesse und Erasmus Without Paper erhöhen Transparenz und Effizienz
Die USTP St. Pölten macht Wirkung nicht nur sichtbar, sondern verankert sie dauerhaft in ihren Strukturen.