Wie sind sie zum Erasmus+ Programm gekommen?
Ich wurde für den Erasmus Mundus Copernicus Master in Digital Earth (2020–2022) ausgewählt und kam dafür von Neu-Delhi ans TechnoZ in Salzburg und anschließend nach Frankreich in die Bretagne. Diese Erfahrung hat meinen akademischen und beruflichen Werdegang entscheiden geprägt und mich dazu inspiriert, mich aktiv für die Erasmus+ Gemeinschaft zu engagieren. Unter anderem bewerbe ich die Erasmus Mundus-Möglichkeiten in Südasien, wo das Wissen über solche Programme noch begrenzt ist.
Welche Kompetenzen haben sie dadurch erworben?
Die Zeit in verschiedenen Ländern Europas, aber auch das Mentoring und Unterstützung potenzieller Studierender aus Südasien haben meine Kommunikationsfähigkeit und meine interkulturellen Kompetenzen erheblich verbessert. Durch den Kontakt zu neuen Bewerber:innen sowie die Verfolgung neuer Erasmus Mundus-Programme bleibe ich über akademische Trends und sich wandelnde Kompetenzanforderungen auf dem Laufenden. Das hat mich motiviert, meine eigenen Kompetenzen kontinuierlich zu verbessern. Mein Engagement zeigt Arbeitgebern, dass ich in der Lage bin, Kontakte zu knüpfen, Teams aufzubauen und die interkulturelle Zusammenarbeit zu fördern – Eigenschaften, die mir direkt zugutekommen und meine langfristige Karriereentwicklung stärken.
Was möchten sie als Erasmus+ Botschafterin erreichen?
Als Erasmus+ Botschafterin setze ich mich dafür ein, das Bewusstsein für die Möglichkeiten von Erasmus Mundus im Bereich der Hochschulbildung zu schärfen und eine starke Alumni-Gemeinschaft aufzubauen. Durch die Vermittlung von Kontakten zwischen Studieninteressierten und Alumni mit ähnlichen Studiengängen oder Hintergründen möchte ich dazu beitragen, dass sie realistische Einblicke erhalten, die sie auf den Erfolg vorbereiten. Letztendlich ist es mein Ziel, Gleichgesinnte zusammenzubringen, sinnvolle Projekte zu fördern und die Erasmus+ Community in Österreich und darüber hinaus zu stärken.