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Gruppe an Menschen in einem Raum
© OeAD/APA-Fotoservice/Krisztian Juhasz

Fachtagung 2026: Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps als Motor für die „Union of Skills“

Knapp 200 Teilnehmende diskutierten bei der Fachtagung am 28. Mai 2026 im Europahaus Wien über Kompetenzen, Bildung und die Zukunft Europas.
2 min lesen · 29. Mai 2026

Unter dem Titel „Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps als Bausteine der Union of Skills. Kompetenzen entwickeln, Europas Zukunft gestalten“ brachte die Fachtagung zentrale Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Bildung, Jugend, Sport aus ganz Österreich zusammen. Im Mittelpunkt standen dabei Wirkung und Rolle dieser europäischen Programme bei der Ausbildung und Förderung von Future Skills, der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft Europas.  

Europäische Perspektiven, Wettbewerbsfähigkeit und Future Skills 

Die beiden Keynote-Speaker Stefaan Hermans, Direktor in der GD EAC für Competitiveness, Talent Mobility and International Cooperation, und Martin Noack, Bertelsmann-Stiftung, überzeugten mit einer klaren und inspirierenden Erzählung. Sie verknüpften die verschiedenen europäischen Initiativen nahtlos mit den Programmen Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps. Im Zentrum ihrer Ausführungen stand die Union of Skills. Die Vortragenden legten eindrucksvoll dar, dass europäische Wettbewerbsfähigkeit untrennbar mit starken Grundkompetenzen, der MINT-Bildung und zukunftsweisenden Future Skills verbunden ist. Diese Säulen bilden das Fundament für eine positive gesellschaftliche Entwicklung und stärken die Menschen in ganz Europa.

Praxisbeispiele aus Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps

In sektorenspezifische Break Out Sessions wurden Good-Practice-Beispiele der Kompetenzentwicklung aus allen Erasmus+ und ESK Programmbereichen vorgestellt und Erfahrungen aus erfolgreichen Projekten geteilt.

Die Sessions boten Raum für Austausch, Inspiration und konkrete Einblicke in die Projektpraxis. Besonders im Fokus standen Projekte, die Kompetenzen fördern, internationale Zusammenarbeit stärken und innovative Ansätze für Bildung und Engagement sichtbar machen.

Austausch, Vernetzung und neue Ideen

Auch das World Café am Nachmittag zeigte, wie vielfältig die Perspektiven innerhalb der Erasmus+ und ESK-Community sind. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden zukünftige Entwicklungen, neue Projektideen und Herausforderungen im Bildungsbereich. Der offene Austausch ermöglichte es, voneinander zu lernen und neue Impulse für die eigene Projektarbeit mitzunehmen.

Diskussion über die Zukunft der Kompetenzen

Zum Abschluss diskutierten Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Bildung im Rahmen einer Paneldiskussion darüber, welche Kompetenzen künftig besonders wichtig sein werden und wie Programme wie Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps dazu beitragen können.

Mit vielen neuen Ideen, spannenden Gesprächen und wertvollen Vernetzungen fand die Veranstaltung im Europahaus Wien einen gemeinsamen Abschluss.

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